Selbstliebesbotschaft zum Valentinstag

Vor einigen Jahren habe ich meinen Lesern zum Valentinstag einen Text als kostenlosen Download angeboten, der seither großen Anklang gefunden hat. Er sollte all jenen Trost geben und Mut machen, die sich am Valentinstag alleine fühlen, vergessen, vielleicht übergangen und ungeliebt.

Meine Anregung für alle „Liebesmüden“: Warum den Valentinstag nicht mal ganz un-traditionell begehen und sich folgendes Motto zu eigen machen: Wenn sonst niemand nett zu mir ist und an mich denkt – dann bin ich eben selbst nett zu mir! Oder anders formuliert: Ich hab’s gut – ich hab ja mich!

Das Thema Selbstliebe bzw. Selbstakzeptanz stößt offenbar bei vielen Menschen – vor allem bei Frauen – auf große Resonanz.

Aus diesem Grund möchte ich heute einige weitere Textzeilen zum Thema Selbstakzeptanz mit allen interessierten Lesern teilen. Dieses Mal „leihe“ ich mir allerdings ein bisschen Inspiration von einer Autorin, deren Buch mich sehr beeindruckt hat.

Die amerikanische Autorin und Psychologin Robyn L. Posin, deren Texte ich bereits im letzten Beitrag vorgestellt habe, gibt uns in ihrem Buch (siehe unten) einige „Liebevolle Denkanstöße“ („Loving Reminders“):

Du hast das absolute Recht, dich genauso zu lieben, wie du jetzt im Moment gerade bist.

Übe dich darin, freundlich mit dir selbst umzugehen – so wie du mit jemandem umgehen würdest, der dir wirklich am Herzen liegt.

Sprich freundlich und liebevoll mit dir, so oft du nur kannst.

Die liebevolle Akzeptanz, nach der du dich so sehr sehnst, kann dich niemals erreichen, solange du nicht gelernt hast, dir dieses Geschenk selbst zu geben.

Hör jedoch auch auf die Botschaft deiner ärgerlichen, unfreundlichen und missgünstigen Gefühle. Sie machen dich darauf aufmerksam, dass da gerade etwas in deinem Leben passiert, was dir einfach nicht gut tut.

Wenn du dich ängstlich oder eingeschüchtert fühlst, bewege dich langsamer – und bitte den ängstlichen Teil in dir darum, dir mitzuteilen, was er von dir braucht, um sich sicherer zu fühlen.

Denk immer daran, dass Wachstum ein Prozess ist und kein Ziel, das du erreichen kannst. Wenn du dich entmutigt fühlst, nimm dir die Zeit, um anzuerkennen, wie weit du schon gekommen bist … und es wird *immer* ein Stück Weg geben, das noch zu gehen ist.

Wenn du müde bist, ruh dich aus – und ganz besonders dann, wenn du keine Zeit hast, um dich auszuruhen!

Wir glauben, so schreibt Robyn Posin, immer erst etwas an uns verändern und verbessern zu müssen, damit wir uns selbst wirklich lieben und akzeptieren können. Aber so funktioniert es nicht! Dieser Glaube ist nämlich nicht das Heilmittel, sondern das Symptom. Dieser Glaube ist der eigentliche Grund dafür, dass wir uns unwürdig fühlen und uns nicht für liebenswert halten.

Die magische Lösung? Gibt es einen direkten Weg zur bedingungslosen Selbstakzeptanz?

Ja, den gibt es. Er ist einfach, aber nicht unbedingt leicht – doch mit der Zeit und mit etwas Übung kann es jeder schaffen: Wir fangen jetzt in diesem Augenblick an, wir nehmen uns so, wie wir gerade sind – und behandeln uns so, als ob wir es schon verdient haben, geliebt und akzeptiert zu werden.

Und wer nicht weiß, wie man das ganz praktisch macht, der möge sich einfach vorstellen, wie es wäre, sich wie einen sehr lieben Freund zu behandeln.

Denn:

Wir alle – ohne Ausnahme – sind wertvoll und liebenswert, einfach nur deshalb, weil es uns gibt. Und wir sind wertvoll und liebenswert ganz genau so, wie wir in diesem Augenblick sind und ganz genau an der Stelle, an der wir in diesem Augenblick unseres Lebens gerade stehen.

Robyn Posin nennt das unsere „essential okayness“, unser grundlegendes „Okaysein“ und bezeichnet den Weg zur Selbstakzeptanz als einen kraftvollen und stärkenden Prozess: „Er kann Wunder in deinem Leben bewirken. Ich wünsche dir Mut für die ersten kleinen Schritte auf diesem Weg.“

Diesem Wunsch für Sie, liebe Leser, schließe ich mich an!

Übrigens … Das Schöne ist: Während wir an uns selbst denken, vergessen wir andere nicht – im Gegenteil! Robyn Posin schreibt: Je mehr wir uns darin üben, uns selbst bedingungslos und mitfühlend anzunehmen, desto mehr können wir dieses Mitgefühl und diese bedingungslose Akzeptanz auch anderen in unserem Leben entgegen bringen.

Auf diese Weise machen wir uns selbst – und anderen Menschen! – am Valentinstag eine der schönsten Liebeserklärungen, die es gibt:

Du bist ganz und gar okay! Ich mag dich genau so, wie du bist.

Wer mehr lesen möchte, dem kann ich Robyn L. Posins Buch Go only as fast as your slowest part feels safe to go wärmstens empfehlen. Leider ist es bisher nur in englischer Sprache erhältlich und kann zum Beispiel über Amazon bestellt werden:

Auch auf der Website der Autorin gibt es viele ihrer Texte kostenlos zu lesen.

(Text: © M. Steininger – Die Persönliche Note 2018, Zitate: © Robyn L. Posin / forthelittleoneinside.com)

Ein glückliches neues Jahr 2018

Neujahrswunsch 2017

Ein glückliches neues Jahr – das wünscht man sich und anderen. Doch wie kriegt man es hin, dass aus dem neuen Jahr ein glückliches Jahr wird? Verlässt man sich dabei nur auf die Gunst des Schicksals?

„Glück ist zuallererst Zufallsglück“. Das schreibt Wilhelm Schmid in Unglücklich sein: Eine Ermutigung„Das ganze Leben sind Menschen auf Zufälle angewiesen, die günstig für sie ausfallen …“

Andere behaupten: Für ein glückliches Leben kann man durchaus selbst etwas tun. Zum Beispiel?

Einige Dinge, die nachgewiesen glücklicher, gesünder und entspannter machen sollen:

bewusst(er) atmen
Meditation
Dankbarkeit
im Garten arbeiten
Gute Beziehungen zu seinen Mitmenschen pflegen
Achtsamkeit
Im Augenblick leben
die Kunst des Loslassens erlernen
mit weniger zufrieden sein
Hingabe an das Leben
Flexibilität
Neues probieren
lächeln
Selbstliebe und Selbstmitgefühl praktizieren

… und wer es sich ganz leicht machen will, der nimmt die ultimative Abkürzung zum Glück.

Was ich Ihnen wünsche? – Dass Sie sich für Ihr glückliches neues Jahr 2018 nicht abmühen und nicht anstrengen müssen. Vielleicht müssen Sie überhaupts nicht ändern, gar nichts tun – im Gegenteil! Ich wünsche Ihnen, dass Sie nicht an sich arbeiten und keine Ziele erreichen müssen. Und dass Sie vielleicht sogar auf alle Neujahrsvorsätze verzichten können. Vielleicht ist es genug, wenn Sie Ihren eigenen Weg und Ihre eigene Geschwindigkeit akzeptieren, wenn Sie sich einfach so sein lassen, wie Sie gerade sind.

Ich möchte Ihnen einige Zeilen ans Herz legen, die mir im letzten Jahr immer wieder Mut gemacht haben. Sie stammen aus der Feder der Autorin und Therapeutin Robyn L. Posin, deren Buch ich bereits mehrere Male empfohlen habe. Es hat den schönen Titel Go only as fast as your slowest part feels safe to go (Geh nur so schnell, wie auch der langsamste Teil von dir gerne gehen mag) und ist leider bislang nur in englischer Sprache erhältlich.

Die Zitate, die Sie unten lesen können, finden Sie auch auf Robyn L. Posins Website. Sie wurden mit der Genehmigung der Autorin von mir ins Deutsche übersetzt. Vielleicht können Sie Ihnen als Begleiter in das neue Jahr Mut und Hoffnung geben:

Hast du schon einmal daran gedacht, dass dein ganz eigener Weg und deine ganz eigene Geschwindigkeit für dich ganz genau richtig sein könnten?

Wenn du dich selbst am Weg, an den Errungenschaften oder Lebensumständen anderer misst, dann verletzt du damit deinen ureigenen zarten und zerbrechlichen Kern. Denke immer daran, jeder von uns hat unterschiedliche Lektionen zu lernen, wir lernen auf unterschiedliche Weise und haben unterschiedliche innere Stundenpläne, nach denen wir uns entfalten. Dein eigener Weg ist immer der beste Weg für dich, darauf kannst du vertrauen!

Wenn wir uns in Sanftheit, Freundlichkeit und Vergebung gegenüber uns selbst üben, blühen wir auf. Während wir aufblühen, erschaffen wir den Garten neu: eine sanftere und liebevollere Welt.

Du tust in jedem Augenblick wirklich dein Bestes. Wenn du es besser könntest, würdest du es besser machen. Darauf kannst du immer vertrauen!

(© Robyn L. Posin)

Und denken Sie daran, wenn Sie dem neuen Jahr entgegen gehen: Gehen Sie nur so schnell, wie auch der langsamste Teil Ihrer Selbst gerne gehen mag!

(Text: © M. Steininger – Die Persönliche Note 2017, Foto: © castleguard – Pixabay)

Inspiration für Ihre Neujahrswünsche gesucht?

Fehlen Ihnen noch Ideen für Ihre Neujahrsgrüße? Was kann man anderen (und auch sich selbst!) überhaupt zum neuen Jahr wünschen?

Eine kleine Recherche hat folgende Ergebnisse gebracht … vielleicht ist auch für Ihre Neujahrsgrüße die passende Anregung dabei?

Was man zum neuen Jahr wünschen kann

Die Klassiker:

Gesundheit
Glück und Segen
Zufriedenheit
Frieden und Harmonie
Freude und Heiterkeit
Hoffnung, Kraft und Liebe
Reichtum und Erfolg

Und auch das ist wünschenswert (und ein bisschen origineller):

dass dir in diesem Jahr alles, was du dir vornimmst, mühelos gelingt
ein Schicksal, das es gut mit dir meint
dass du vom Glück mal so richtig verwöhnt wirst
dass das Leben dir schenkt, was du verdient hast: das Allerbeste!
tausend kleine und große Momente, die dich zum Lächeln bringen
alles erdenklich Gute
viel Zeit für die wichtigen Dinge im Leben
neue Zuversicht und frischen Mut
einen besonders liebevollen Schutzengel
viele helle und glückliche Tage
viel Sonnenschein und Fröhlichkeit
nach jedem Regen auch einen Regenbogen
günstige Gelegenheiten und glückliche Zufälle
dass dir in diesem Jahr viele kleine und große Wunder begegnen
dass deine Wege dich immer direkt zum Ziel führen
einzigartige, unvergessliche und ganz besondere Momente
dass deine Arbeit dir Freude macht und sich für dich lohnt
Wünsche, die sich ganz von selbst erfüllen

Sie wünschen sich noch mehr Ideen und Formulierungsvorschläge für Ihre Neujahrsgrüße? Die finden Sie hier:

Herzliche Neujahrsgrüße verschicken: Die besten Wünsche für das neue Jahr

Ideen für Neujahrsgrüße: Symbole, gute Wünsche, Gedichte und mehr

(Text: © M. Steininger – Die Persönliche Note 2017)