O du fröhliche?

Fröhliche Weihnachten: Humor

Stimmt es Sie fröhlich, wenn Sie an die Weihnachtsfeiertage denken?

„Froh“, „gesegnet“, „friedlich“ und „glücklich“ – das klingt zwar in Weihnachtsliedern so einfach, doch im wirklichen Leben trifft es gerade auf die Weihnachtstage nicht immer zu.

Im Gegenteil: Die Tage im Kreis der „lieben Familie“ können auch eine echte Herausforderung sein, der mancher lieber aus dem Weg gehen würde.

Was immer dann hilft, wenn sonst nichts mehr hilft: Ein bisschen Humor!

Kennen Sie den Spruch Lache, wenn es zum Weinen nicht reicht? Früher mochte ich ihn nie, fand ihn unsinnig, habe nicht begriffen, wie das überhaupt funktionieren soll.

Inzwischen habe ich gelernt, dass es tatsächlich funktioniert: Kurioserweise kann man gerade dann lachen, wenn das Leben überhaupt nicht so läuft, wie es laufen soll. Dann, wenn man vor Verzweiflung die Hände in die Luft wirft und nur noch sagen kann: „Bitte, Leben, du hast mal wieder gewonnen – ich gebe auf!“

In diesem Sinne – ganz egal, ob Sie an Weihnachten zu viel oder zu wenig Familie um sich haben, lassen Sie sich trösten: Es geht Ihnen nicht alleine so!

Der amerikanische Schauspieler George Burns hat es sehr treffend formuliert:

Glück, das ist eine große, liebevolle, fürsorgliche, eng verbundene Familie – in einer anderen Stadt.

Tatsächlich kommt es einem oft so vor, als ob die lieben Familienmitglieder gerade an Weihnachten noch ein bisschen anstrengender und schwieriger wären als sonst – ist das vielleicht schon Tradition?

Für alle Ehefrauen, die das Gefühl haben, sämtliche Weihnachtsvorbereitungen mal wieder ganz alleine schultern zu müssen: Es gibt einen einfachen Trick, den Ehemann zu ein bisschen mehr Einsatz und Mithilfe zu motivieren!

Wenn man einen Mann dazu kriegen möchte, etwas Bestimmtes zu tun, dann deutet man am besten an, dass er zu alt dafür ist.

Und wenn Sie, liebe Ehemänner, das Gefühl haben, es Ihrer Frau mal wieder so gar nicht recht machen zu können – vergessen Sie es!

Ein verheirateter Mann sollte die Fehler seiner Vergangenheit immer vergessen. Es macht einfach keinen Sinn, wenn zwei Menschen Buch darüber führen.

Weihnachten mit Teenagern im Haus? – Schwierig! Denn wir wissen ja alle:

Teenager aufzuziehen, das ist wie Gelee an einen Baum zu nageln.

Was kann man tun, wenn die lieben Kinder so überhaupt keinen Bock auf das gemeinsame besinnliche Weihnachtsfeiern haben?

Der beste Weg, um seine Kinder zu Hause zu behalten: Dort eine angenehme Atmosphäre schaffen und außerdem die Luft aus ihren Reifen lassen.

Okay, wenn schon keine Familienharmonie, dann doch bitte wenigstens eine friedlich verschneite Winterlandschaft. Aber: Auch der Schnee mag an Weihnachten nicht immer so leise rieseln, wie wir das aus den Weihnachtsliedern kennen und der Wald glänzet vielleicht so gar nicht weihnachtlich. Nehmen Sie es gelassen, denn schon eine alte Lebensweisheit besagt:

Vom Wetter können wir alle noch etwas lernen. Es kümmert sich keinen Deut darum, wenn es kritisiert wird.

Bei Ihnen muss an Weihnachten alles perfekt sein? Bei Ihren Gästen möchten Sie unbedingt einen guten Eindruck hinterlassen? Ihre Bemühungen in Ehren, doch vergessen Sie bitte nicht:

Kümmere dich nicht darum, was andere Leute denken. Sie tun es sowieso nicht allzu oft.

Und wenn doch einmal etwas schieflaufen sollte, Ihnen ein Missgeschickt passiert – und das ausgerechnet an Weihnachten vor versammelter Mannschaft, dann bedenken Sie bitte das uralte Lebensgesetz:

Die Wahrscheinlichkeit beobachtet zu werden steht immer in direktem Verhältnis zur Dämlichkeit deines Verhaltens.

Ja, an Weihnachten sollten wir alle besonders nett zueinander sein. Weihnachten ist schließlich das Fest der Liebe, des Friedens, der Harmonie und der Toleranz. Aber zugegeben, es ist nicht immer so leicht, das Gute in anderen Menschen zu sehen. Und wer weiß …?

Wenn du glaubst, dass in jedem Menschen etwas Gutes steckt, dann hast du einfach noch nicht jeden Menschen getroffen.

Was kann man tun, um ein bisschen verständnisvoller zu sein und den Weihnachtsfrieden nicht zu gefährden? Es ist ganz einfach:

Bevor du jemanden kritisierst, solltest du eine Meile in seinen Schuhen gehen. Wenn du ihn dann kritisierst, bist du eine Meile weit weg und hast außerdem seine Schuhe …

Und bitte denken Sie immer daran:

Lachen hilft. Es ist wie Joggen in dir drin.

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 (Text: © M. Steininger – Die Persönliche Note 2016, Foto: © Gerd Altmann – Pixabay)