„Gute“ Worte für Weihnachten

"Gute" Worte für die Weihnachtszeit

Eigentlich ist es doch ziemlich verrückt, dass an ein paar Tagen im Jahr alles bitteschön ganz idyllisch, harmonisch und am besten rundum perfekt sein soll, oder? Ein ziemlich hoher Anspruch – den viele Menschen sich „alle Jahre wieder“ zum Vorsatz machen!

An Weihnachten soll alles still und friedlich sein, die Kinder fröhlich und munter, alle Menschen lieb zueinander. Der Schnee fällt leise und die Glocken klangen noch nie süßer … Sie wissen schon.

Ja, das sind Worte, die gut tun. Oder nicht? Manchmal können aber auch ganz andere Worte „gute“ Worte sein.

Gönnen Sie sich selbst ein Wort, das Ihnen gut tut

Heute schenke ich Ihnen eines dieser anderen „guten“ Worte – ein kleines vorweihnachtsliches Geschenk für Sie. Bitte suchen Sie sich aus, was Sie ganz spontan anspricht!

Wie wäre es mit dünnhäutig?

Oder müde?

Zerstreut?

Gereizt?

Empfindlich?

Oder gar egoistisch? (Haben Sie Mut, trauen Sie sich etwas!)

Das alles klingt gar nicht nach „guten“ Worten, finden Sie?

Überlegen Sie doch mal: Es gibt zum Glück noch kein Gesetz, welches uns vorschreibt, dass wir gerade in der Weihnachtszeit immer gelassen, friedlich, entspannt, gut gelaunt, munter, froh oder dankbar sein müssen. Selbst wenn die lieben Mitmenschen das vielleicht ganz gerne so hätten! Oder wenn Sie an sich selbst diesen Anspruch stellen.

Trotzdem: Auch in der Weihnachtszeit dürfen Sie müde sein. Oder ungeduldig. Vielleicht empfindlich, sensibel oder dünnhäutig. Sie dürfen zerstreut sein. Sie dürfen wehmütig oder nostalgisch sein. Sie dürfen traurig sein. Ja, sie dürfen sogar bequem und faul sein! Oder egoistisch, mal nur an sich selbst denken. (Wenigstens für ein paar Stunden?) Sie dürfen schnippisch sein, kompliziert oder anstrengend, …

Haben Sie Mut!

Trauen Sie sich etwas: Suchen Sie sich Ihr persönliches Lieblingswort aus (es wird Sie vermutlich ganz spontan ansprechen) und machen Sie es sich selbst zum Geschenk!

Lassen Sie sich einfach mal sein – ja, genau SO. So wie Sie sind! Und schauen Sie, wie gut das tun kann.

Vor einigen Tagen habe ich Ihnen in diesem Beitrag mein Lieblingszitat von Robyn L. Posin ans Herz gelegt – heute möchte ich diese Zeilen mit Ihnen teilen:

Deine oberste Verantwortung allen anderen Wesen auf diesem Planeten gegenüber ist es, ganz besonders gut auf dein ganz eigenes Selbst zu achten! (Robyn L. Posin)

„Überlebenstipps“ für die Weihnachtsfeiertage

Was mir immer dann hilft, wenn sich das Leben mal wieder von seiner ungnädigsten Seite zeigt: Selbstmitgefühl

Auch wenn Sie sich nicht zu den Hochsensiblen zählen, aber an den Weihnachtsfeiertagen gerne mal etwas dünnhäutiger werden, Ihnen der Feiertagsstress zusetzt, Sie sich nach mehr Ruhe und Gelassenheit sehnen – gut möglich, dass Ihnen die praktischen Ratschläge in diesem Beitrag weiterhelfen können:

Hochsensibilität: So macht man sich das Leben leichter

P.S.: Wirkt nicht nur an Weihnachten beinahe magisch – ein bisschen Humor!

(Text: © M. Steininger – Die Persönliche Note 2016, Foto: © Pexels – Pixabay)