Kommen Sie gut durch die Feiertage!

Geben Sie gut auf sich acht.

Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um innezuhalten und tief durchzuatmen.

Versuchen Sie, möglichst freundlich mit sich selbst umzugehen und vielleicht tut es Ihnen ja gut, ein bisschen mehr Flexibilität in Ihre Tage zu bringen: Respektieren Sie Ihre eigenen Grenzen und Bedürfnisse und gestehen Sie sich (und anderen) zu, dass nicht immer alles perfekt sein muss.

Erlauben Sie sich, das loszulassen, was Sie belastet – und das, was nicht unbedingt sein muss.

Und wenn es trotz Feiertagsfreude mal schwierig, laut, chaotisch oder anstrengend werden sollte, dann mögen Sie sich vielleicht etwas Selbstmitgefühl gönnen – Sie haben es verdient! Vielleicht möchten Sie sich auch daran erinnern, dass Sie einen stillen Raum in Ihrem Inneren haben, in den Sie sich jederzeit zurückziehen können.

Ich wünsche Ihnen, dass die Feiertage kostbare Momente für Sie bereit halten, in denen Sie auf ganz natürliche Weise Dankbarkeit empfinden können und Momente, die Sie spontan zum Lächeln bringen.

Sollte Ihnen Ihr Lächeln doch mal verloren gehen, dann möchten Sie sich vielleicht an dieses kleine Gedicht denken, es stammt aus dem Buch Ich pflanze ein Lächeln des bekannten Achtsamkeitslehrers Thich Nhat Hanh:

Ich habe mein Lächeln verloren,
aber keine Sorge.
Der Löwenzahn hat es.

Thich Nhat Hanh erinnert uns daran, dass der Löwenzahn zur „Gemeinschaft unserer Freunde“ gehört – er bewahrt unser Lächeln für uns auf.

Zugegeben, der Löwenzahn hält sich im Dezember eher etwas bedeckt, aber die Gemeinschaft unserer Freunde ist groß: Vielleicht bewahrt der grüne Baum, den Sie sich ins Haus geholt haben, Ihr Lächeln für Sie auf. Oder Sie finden es in den roten Blüten eines Weihnachtssterns wieder. Vielleicht lächelt Ihnen auch der Halbmond zu, der an diesem Tag am Himmel steht. Oder die Amsel, die vor Ihrem Fenster singt, lässt Sie Ihr Lächeln wieder entdecken?

Ausnahmsweise gibt es heute sogar eine kleine „Hausaufgabe“ für Sie – die stammt aus dem Achtsamen Adventskalender, einem (kostenlosen) 24-tägigen Mini-Kurs für ein achtsameres Leben, in den Sie übrigens jederzeit und immer noch einsteigen können:

Achtsame Feiertage: To-Do-List

Mögen all Ihre guten Wünsche für sich selbst und für andere in Erfüllung gehen!

(Text: © M. Steininger – Die Persönliche Note 2017)

Von Herzen wünschen

Zu Weihnachten von Herzen wünschen

Wie ist das, wenn Sie jemandem „Schöne Weihnachten“ oder ein „Frohest Fest“ wünschen? Kommt dieser Wunsch von Herzen oder ist er eher so dahin gesagt, weil man eben höflich sein möchte? Eigentlich schade, dass unsere traditionellen Weihnachtsgrüße oft kaum mehr als bloße Floskeln sind.

Haben Sie Lust auf ein kleines Experiment? – Probieren Sie doch einmal aus, was passiert, wenn Sie wirklich aus ganzem Herzen wünschen. Wenn Sie Ihren Weihnachtsgruß absolut ehrlich und ganz ernst meinen. Wie reagiert Ihr Gegenüber? Was fühlen Sie?

Einen herzlichen Wunsch auszusprechen, kann viel bewegen – darüber ist man sich in vielen Kulturen einig. Vielleicht kennen Sie die Magie der Segenswünsche? Oder die glücksbringende Metta-Praxis der Buddhisten, den Wunsch der „liebenden Güte“?

Es ist fast schon ein kleines Weihnachtsgeschenk, wenn man der Empfänger eines ehrlich gemeinten, von Herzen kommenden Weihnachtswunsches ist. Vielleicht möchten Sie in diesem Jahr einem anderen Menschen diese besondere Freude machen?

Wenn „Fröhliche Weihnachten“ nicht passt

Was sagt man, wenn „Schöne Weihnachten“ oder „Frohes Fest“ nicht passt?

Wenn jemand einer anderen Religion oder Kultur angehört und kein Weihnachtsfest feiert?

Wenn jemand kein christliches Weihnachtfest am 24. Dezember, sondern das naturreligiöse Julfest am 21. Dezember begeht?

Wenn jemand an Weihnachten gar nicht froh oder fröhlich ist, weil er gerade eine schwere Zeit durchmacht?

Unverbindlich, diplomatisch und neutral: Wünschen Sie angenehme, erholsame, entspannte, ruhige oder friedliche Feiertage.

Wenn Sie jemanden gut kennen, können Sie auch alternativ formulieren, zum Beispiel: „Ich wünsche dir, dass du über die Feiertage zur Ruhe kommen kannst.“ Oder: „Lass es dir an den Feiertagen richtig gut gehen!“

Übrigens: Auch zum Julfest, dem Fest der Wintersonnenwende kann man sich „Frohe Weihnachten“ wünschen, denn das Wort „Weihnachten“ ist kein ursprünglich christlicher Begriff, sondern heidnischen Ursprungs und bedeutet „geweihte (heilige) Nächte“.

Es ist schön, wenn auch in der Hektik der Vorweihnachtszeit noch ein Moment Zeit bleibt, um innezuhalten und sich auf einen anderen Menschen einzustellen: Welchen Weihnachtswunsch möchte ich diesem Menschen mit auf den Weg geben? Was würde ihr oder ihm gerade gut tun?

Wenn es Ihnen auch für Ihre Weihnachtskarten und digitalen Weihnachtsgrüße auf die richtigen Worte ankommt, finden Sie hier viele praktische Tipps und Formulierungsvorschläge:

Ob an Weihnachten oder zum Geburtstag: Persönliche Glückwünsche und Grüße per E-Mail verschicken

Humorvolle Weihnachtsgrüße: Passende Sprüche, Motive und Ideen

Persönliche und originelle Weihnachtsgrüße verschicken

Kartengrüße und humorvolle Sprüche für Weihnachtsmuffel

(Text: © M. Steininger – Die Persönliche Note 2017, Foto: © RonnyK – Pixabay)

Weihnachts(wunsch)gedicht

Weihnachtswunschgedicht - Akrostichon

Weihnachten ist ein Fest für Kinder, die noch an den Weihnachtsmann und den Zauber der Weihnachtszeit glauben können – stimmen Sie diesem Satz zu?

Weihnachten ist die Zeit des Wünschens? An Weihnachten können Wunder geschehen und es werden sogar Herzenswünsche wahr?

Glauben Sie das? Oder haben Sie den Glauben an diese Versprechungen längst verloren?

Trauen Sie sich doch mal wieder, Weihnachten mit den Augen eines Kindes zu sehen. Vielleicht möchten Sie sich an Ihre eigene Kindheit erinnern – mag sein, dass in dieser „guten alten Zeit“ alles noch schöner und friedlicher war als heute.

Vielleicht waren Sie damals tatsächlich noch offen für Wunder und Magie. Können Sie das heute vielleicht auch noch sein? Wagen Sie es doch mal, einen großen Traum aus Ihrem Herzen zu holen und ihn sich ein bisschen näher anzuschauen. Vielleicht möchten Sie ganz spontan einen Wunsch losschicken und schauen, was dann geschieht! Vielleicht entdecken Sie, dass das Wünschen in der Vorweihnachtszeit tatsächlich magische Wirkung hat?

Wenn Sie Unterstützung brauchen, dann lassen Sie sich doch vom guten alten Weihnachtsmann ein bisschen unter die Arme greifen. Der ist nicht nur für Kinder da!

Hand aufs Herz – was wissen Sie überhaupt noch vom Weihnachtsmann? Testen Sie doch einfach mal nur so zum Spaß Ihr Wissen:

Lustiges Weihnachtsmannrätsel (nicht nur!) für Kinder

Vielleicht macht Ihnen auch dieser weihnachtliche Vers, ein zugegeben eher unkonventionelles Akrostichon, ein bisschen neuen Mut und neue Hoffnung:

Wunder gibt es
Eigentlich
Immer …
Hast du denn
Noch nie
An einen Wunsch zum
Christfest gedacht?
Hast ihn
Tatsächlich
Einfach so
Nur dir erträumt und wahr gemacht?

(Gerne können Sie diese Verse für Ihre privaten Weihnachtsgrüße nutzen – für kommerzielle Nutzung oder die Verwendung auf einer Website bitte vorher anfragen – vielen Dank!)

Akrostichon-Gedicht-Weihnachten

Ich wünsche Ihnen für dieses Weihnachtsfest, um es mit einem Segenswunsch aus einem der letzten Beiträge zu sagen:

Mögen Ihre größten Wünsche keine Wünsche bleiben!

Wenn Sie Akrosticha und ähnliche Weihnachtsverse mögen, dann lesen Sie doch bitte hier weiter:

Verse und Gedichte zu Weihnachten

P.S.: Wissen Sie, wer das Geheimnis des weihnachtlichen Wünschens besonders gut kennt und besonders gut hütet? Psst … ist ja ganz logisch – die Familie des Weihnachtsmannes!

(Text: © M. Steininger – Die Persönliche Note, Foto: © congerdesign – Pixabay)