Wie man einen verdammt guten Liebesbrief schreibt

Liebesbrief schreiben + Freebie

Ich gebe zu, diesen Titel habe ich mir von James N. Freys Buch „Wie man einen verdammt guten Roman schreibt“ abgeschaut. Er soll Sie ein bisschen neugierig machen:

Hätten Sie gedacht, dass der Artikel Wie man einen Liebesbrief schreibt, der auch wirklich ankommt zu unseren beliebtesten Beiträgen zählt?

Das Thema Liebesbrief scheint viele Leser zu interessieren – und da es ja auch nur noch ein Monat bis zum Valentinstag am 14. Februar ist, heute noch einmal eine kleine Anleitung für Sie zum Liebesbriefschreiben.

Es ist nämlich gar nicht so schwer, einen gelungenen Liebesbrief zu schreiben – oder würden Sie lieber ein Liebesgedicht verfassen? Mit der einfachen, aber originellen Methode, die ich Ihnen in diesem Beitrag vorstelle, gelingt beides – ob dabei ein Liebesbrief oder Liebesgedicht herauskommt, das dürfen Sie selbst entscheiden.

Hier finden Sie sozusagen einen Liebesbrief-Baukasten, mit dem Sie sich Ihren persönlichen Liebesbrief ganz einfach selbst zusammenstellen können. Diese Methode eignet sich vor allem für Männer – und es sind ja meist sowieso die Frauen, die sich zum Valentinstag oder anderen Anlässen überhaupt einen Liebesbrief oder ein Liebesgedicht wünschen.

Wie er funktioniert, unser Liebesbriefbaukasten? – Ganz einfach: Lassen Sie sich von den Titeln berühmter Liebesfilme (oder Liebeslieder) der letzten Jahrzehnten inspirieren.

Titel der populärsten Liebesfilme der letzten Jahrzehnte sind zum Beispiel:

Weil es dich gibt
Besessen
Nur mit Dir
Mit dir an meiner Seite
Vergiss mein nicht
Tatsächlich … Liebe
Was das Herz begehrt
Kein Ort ohne dich
Wie ein einziger Tag
So spielt das Leben
Solange Du da bist
Liebe um jeden Preis
P.S.: Ich liebe Dich
Immer noch Liebe!
Das Leben ist schön
Liebe mich, wenn du dich traust
Und nebenbei das große Glück

Oder lieber auf Englisch?

Pretty Woman
As good as it gets
P.S. I love you
Love Actually
It’s a wonderful life
You’ve got Mail
Love Story
Crazy Heart
It happened one night
My Fair Lady
Guess who’s coming to dinner
The best years of our lives
Enough said
From Here to Eternity
About a Boy
Enchanted

Und so wird daraus ein Liebesbrief oder Liebesgedicht:

Anna,
Das Leben ist schön
Solange Du da bist
Weil es dich gibt
Mit dir an meiner Seite
Immer noch Liebe!
Und nebenbei das große Glück
So spielt das Leben
Liebe mich, wenn du dich traust
Vergiss mein nicht
Dennis

Oder wenn Sie lieber digitale Liebesgrüße an Ihre Liebste verschicken möchten:

You’ve got Mail: About a Boy (in die Betreffzeile der E-Mail)

Love Story

Pretty Woman
It happened one night
Love Actually
Crazy Heart
It’s a wonderful life
As good as it gets
From Here to Eternity
Enough Said
P.S. I love you

Kurz und bündig – und mit einer Prise Humor:

My Fair Lady
It’s a wonderful life
The best years of our lives
Enough Said
P.S. I love you

Probieren Sie es doch einmal aus: Vielleicht fällt Ihnen ja noch etwas viel Besseres ein!

Und wer es sich ganz leicht machen möchte, der darf sich gerne unser Freebie abspeichern und ausdrucken – für private Zwecke frei nutzbar:

Freebie/Druckvorlage: Origineller Liebesbrief

(Haben Sie es erkannt? Unser Freebie-Liebesbrief ist aus bekannten deutschen Songtiteln zusammen gesetzt.)

Wenn Sie doch lieber einen ganz klassischen Liebesbrief verfassen möchten, dann hilft Ihnen der oben erwähnt Beitrag sicher weiter:

Wie man einen Liebesbrief schreibt, der auch wirklich ankommt

Originelle Liebeserklärungen zum Verschenken können Sie auch in unserem Onlineshop bei DaWanda bestellen.

Sie finden, zum Valentinstag reicht eine schlichte Karte? – Kostenlose Kartenvorlagen, die Sie nur noch ausdrucken müssen, finden Sie in diesem Beitrag:

Kartengrüße zum Valentinstag: Kostenlose Vorlagen + praktische Schreibtipps

(Text: © M. Steininger – Die Persönliche Note 2017, Foto: © Pexels – Pixabay)

Gedichte im Januar

Oh, Kinder, es ist Winter!
Oh, Kinder, es ist kalt!
Oh, Kinder, es ist Winter!
Ich hoffe, der Frühling kommt bald!

Eine magische Formel, um den Frühling zu beschwören? Wer weiß, probieren Sie es einfach mal aus: Vielleicht kommt der Frühling ja dann schneller!

Und wenn nicht – hören wir doch auf den guten Rat, den uns Jean-Paul Sartre mit auf den Weg gibt: „Im Januar ein Gedicht zu lesen, das ist ebenso schön, wie im Juni einen Spaziergang zu machen.“ 

Es stimmt tatsächlich: Gedichte machen glücklich! Die Psychotherapeutin und Autorin Linda Graham beschreibt auf ihrer Website, dass Gedichte auch ein wirkungsvolles Mittel gegen Stress sind.

Warum das funktioniert: Die Bilder, die Worte und die Rhythmik eines Gedichts aktivieren unsere rechte Gehirnhälfte. Diese wiederum ist über unzählige Nervenbahnen direkt mit dem Alarmzentrum und dem Gefühlszentrum unseres Gehirns verbunden.

Deshalb: „Sich an einen Partner oder ein Haustier zu kuscheln, eine heiße Tasse Tee zu trinken und dabei Gedichte zu lesen, dass kann unsere Nerven innerhalb von zehn Minuten beruhigen und besänftigen.“

Sie machen klüger, sie machen mutiger, sie machen selbstbewusster: Warum das Lesen – und das Schreiben! – von Gedichten gerade für Kinder so viel bewirken kann, lesen Sie hier:

Gedichte tun Kindern gut: Warum jedes Kind Gedichte lesen (und schreiben!) sollte

Es ist auch gar nicht schwierig, selbst ein Gedicht zu verfassen – wie wäre es mit einem Elfchen, einem Haiku oder einem Rondell? Klingt viel komplizierter als es tatsächlich ist. Überzeugen Sie sich selbst:

Originell und persönlich: Kinder schreiben Gedichte zum Muttertag (die Tipps und Ideen aus diesem Beitrag sind selbstverständlich auch für alle anderen Anlässe und Gelegenheiten geeignet!)

Ich persönlich mag vor allem Kindergedichte sehr. Sie können verspielt, klug und humorvoll sein, aber auch erstaunlich ernsthaft und tiefgründig.

Mit seiner Kindergedichte-Sammlung „Großer Ozean – Gedichte für alle“ beweist Herausgeber Hans-Joachim Gelberg, dass Kindergedichte eben nicht nur Kindern Freude machen! (Übrigens auch ein toller Geschenktipp!)

Schauen Sie doch mal rein:

Buch-Rezension: „Großer Ozean – Gedichte für alle“

Gedichte, die kleinen und großen Menschen gefallen, finden Sie auch in unserem Onlineshop bei DaWanda:

Haben Sie schon mal ganz fein im Restaurant der Sterne gespeist? Auf dem Weg dorthin können Sie gleich beim Mann im Mond vorbeischauen. Vielleicht haben Sie Glück und sehen sogar die Mondelefanten tanzen! Oder wollten Sie schon immer mal wissen, wie in der Traumfabrik eigentlich die Träume gemacht werden?

Und wenn Sie im Januar lieber Wintergedichte lesen möchten:

Kennen Sie „Der Winter“ von Mascha Kaléko? Ebenfalls von Mascha Kaléko und ebenso schön: „Was die Rose im Winter tut“. Vielleicht kennen und mögen Sie auch „Die drei Spatzen“ von Christian Morgenstern.  Ein Wintergedicht über den Reif hat uns August Heinrich Hoffmann von Fallersleben geschrieben. Typisch Ringelnatz, kurz und im wahrsten Sinne des Wortes knackig ist dieses kleine Wintergedicht: „Fängt es im Winter zu schneien an“.

(Text: © M. Steininger – Die Persönliche Note 2017)

Die Magie der Dreikönigsnacht

Die Magie der Dreikönigsnacht: Segen und Wunder

Wussten Sie, dass die Nacht vom 5. Januar auf den 6. Januar – den Dreikönigstag – eine ganz besondere Nacht sein soll?

Jeanne Ruland beschreibt die Dreikönigsnacht in ihrem Immerwährenden Jahreskreis-Kalender als eine Nacht des Segens und der Wunder.

Die Dreikönigsnacht leitet das Ende der Rauhnächte ein, die rauhe Zeit der zwölf heiligen Nächte, die das alte Jahr verabschiedet und uns für das neue Jahr öffnet.

Diese letzte Rauhnacht ist auch als die „Nacht der Frau Holle“ bekannt. Die dunkle Zeit ist vorbei und das Licht hat sich gegen die Finsternis behauptet.

Ich wünsche Ihnen, dass mit der Dreikönigsnacht auch für Sie eine lichtvolle Zeit beginnt. Vielleicht mögen Sie die besondere Kraft des Segnens für sich nutzen?

Vielleicht möchten Sie sich in dieser magischen Nacht auch etwas wünschen? Wie man da ein bisschen nachhelfen kann, habe ich in folgendem Beitrag beschrieben:

Erfolgreich wünschen – wie geht das?

Auch wenn die christliche Symbolik des Dreikönigstags für Sie keine Bedeutung hat: Es ist doch eine schöne Geschichte … drei Sterndeuter, die sich aufmachen, um ein Wunderkind zu finden. Da wagen diese drei weisen Herren den langen Weg in ein fremdes Land – und das nur wegen eines Sterns am Nachthimmel! Dieser Stern ist ihr einziger Wegweiser. An ihn glauben sie. Auf ihn vertrauen sie. An ihm orientieren sie sich auf ihrem Weg in die Fremde.

Wetten, dass Freunde und Nachbarn die drei Sterndeuter für ganz schön verrückt erklärt haben? Die Heimat verlassen, teure Geschenke einpacken, sich auf den Weg ins Nirgendwo machen – und das alles bloß, weil man auf ein Wunder hofft?

Dazu gehört schon eine Portion Mut, finden Sie nicht? Dazu gehören auch Glaube und Vertrauen.

Diese drei Gaben wünsche ich Ihnen – mögen Ihnen die Heiligen Drei Könige am 6. Januar nicht Weihrauch, Gold und Myrrhe bringen, sondern Glaube, Mut und Vertrauen. Und zwar so viel, dass es für ein ganzes Jahr reicht!

Vielleicht werden dann auch Sie am Ende mit einem Wunder belohnt – Ihrem ganz persönlichen Wunder, auf das Sie schon lange hoffen. Das wünsche ich Ihnen!

(Text: © M. Steininger – Die Persönliche Note 2016, Foto: © Florian Pircher – Pixabay)